Oktober 15, 2009

Gabyeowoon – A Light Sleep

Posted in Das Leben tagged , , , , , , , , , , , , um 00:53 von Andreas

FilmplakatDieser Film lockt mit einem Trailer, bei dem man nicht weiß, worum es in dem Film gehen wird. Nachdem ich ihn mir, passend zum kalten Herbstwetter, heute angeschaut habe, ist mir auch klar, dass kein Trailer einen Einblick in diesen Film geben kann. Dies liegt hauptsächlich an seiner Vielschichtigkeit kombiniert mit viel Interpretationsraum.

Yeo-Lin ist ein sechzehnjähriges Mädchen, dessen Eltern gestorben sind. Alleine versorgt sie ihre Schwester, die noch im Kindergarten ist, und lebt im Armenviertel der Stadt. Sie hat schwer an ihren Lasten zu tragen, und alle Hilfe die ihr angeboten wird, lehnt sie entschieden ab. Was sie immer wieder antreibt, trotz massiver Schlaflosigkeit, ist das frohe Lachen ihrer kleinen lebenslustigen Schwester.

Anhand der Situation der Hauptdarstellerin werden viele Problematiken, die sich bei diesem Mädchen angehäuft haben, angesprochen. Es geht um Fassaden und Illusionen, um Träume und Realität, um mediale und unmittelbare zwischenmenschliche Kommunikation, um Notwendigkeiten und Bedürfnisse, um Kindsein und Erwachsensein, und um einige weitere Konflikte. Am Anfang hat der Film sehr starke Parallelen zum Film „So finster die Nacht“. Doch je weiter sich die Story entwickelt, desto mehr wird einem klar, dass es sich um Probleme der Realität handelt und nicht um Filmfantasien zu Unterhaltungszwecken. Dementsprechend wird die erwartete Lebendigkeit durch eine Schwermütigkeit ersetzt, die eher in Richtung des Films „La stanza del figlio“ tendiert.

„A Light Sleep“
auf YouTube :: Hancinema.

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Oktober 4, 2009

Janghwa, Hongryeon – A Tale of Two Sisters

Posted in Horror tagged , , , , , , , , , , , , um 17:24 von Andreas

FilmplakatNormalerweise schaue ich keine Horrorfilme, da ich sonst schlaflose Nächte habe, aber nach dem Trailer von diesem Film, war die Neugierde zu groß. Ein Haus, ein Mädchen, ein Vater, und viele Erinnerungen, Träume und Ängste die aufkommen, besonders was die Stiefmutter und die Schwester angeht.

Leider habe ich an vielen Stellen nicht verstanden welcher Teil Realität, welcher Imagination und welcher Erinnerung sein soll. Man muß wirklich gut aufpassen um der Handlung zu folgen, und da ich mich ungern in Angstzustände versetze, habe ich mich zuoft abgelenkt, um eine faire Kritik der Handlung abgeben zu können. Besonders den Besuch der Ferienhaus-Nachbarn konnte ich überhaupt nicht einordnen.

Der Film besticht durch gut gespielte Rollen, fesselnde Bilder, und permanente Spannung. Wer Horror mag, kommt an diesem Werk nicht lange vorbei, aber ich persönlich widme mich lieber den Lovestories.

„A Tale of Two Sisters“
auf YouTube :: Hancinema :: IMDb :: OFDb

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